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ARRI/SCHWARZFILM - FAQ |
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Digitales Intermediate |
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Negativschnitt |
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Blow Up |
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FAZ Transfer |
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Bildformate |
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Digitales Intermediate | 1. Wofür steht 4:2:2 und 4:4:4?
4:2:2 4:4:4
Anzahl der Helligkeitsstufen, die bei der Analog/Digital-Wandlung von Videosignalen verwendet werden. 8 Bit entsprechen 256 Helligkeitsstufen, 10 Bit entsprechen 1.024 Helligkeitsstufen. Die 8-Bit-Quantisierung wird von einigen digitalen Videobandformaten und digitalen Übertragungsstrecken verwendet. 3. Wo liegen die Vorteile des DI-Prozesses im Vergleich zu herkömmlichen Bearbeitungsmethoden (z.B. optischer Blow-up)?
HD hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 = 16:9 (1:1,78) 8bit linear. HD ist eigentlich ein Fernsehformat und eignet sich nur beschränkt für Digitales Intermediate.
Mit der Fertigstellung des Digital Intermediates erhalten Sie ein ausbelichtetes, neues Negativ. Das originale Kameranegativ bleibt ebenso erhalten. Die Daten können auf externen Festplatten oder einem RAID-System gesichert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im Rahmen des HD-TV-Masterings eine HDCam zu erstellen. |
Negativentwicklung | 1. Was kann alles bei euch entwickelt werden? Wir entwickeln S/W- und Farbfilme Negativ und Positiv in den Formaten 35mm und 16mm. Wir können keine Umkehrfilme, Super 8mm Filme und Filme der Stehbildfotografie verarbeiten. 2. Was zählt als Spezialentwicklung?Spezialentwicklungen sind solche Filmentwicklungen, die eine Veränderung der Standard-Entwicklungstechnologie und/oder des Betriebes der Entwicklungsmaschine bedürfen. Zum Beispiel: forcierte oder deforcierte Entwicklung (pushing oder pulling), Bleichbadüberbrückung, Cross-Processing. Bei solchen Wünschen muss das Labor entweder die Entwicklungsmaschine umbauen oder die Bearbeitungsparameter verändern, sodass Spezialaufträge einen zusätzlichen Aufwand darstellen und erst in den Randzeiten verarbeitet werden können. Deshalb gibt es auch einen Aufpreis für Spezialentwicklung. 3. Was ist eine Bleichbadüberbrückung und was bringt das?
In der ersten Phase der Farbfilmentwicklung entsteht ein Silberbild in allen fotografischen Schichten des Filmes. Kurz danach bilden sich die Farbstoffe im Entwickler. Das Silberbild wird nicht mehr gebraucht, es muss aus dem Farbfilm entfernt werden. Das erfolgt chemisch im Bleichbad. Falls man das Bleichbad in der Bäderreihenfolge überbrückt, dann wird das Silberbild im Film bleiben. Die Folge ist, dass das Bild nicht mehr bunt ist, man hat mehr Korn drin und auch der Kontrast wird stärker. Eine Bleichbadüberbrückung kann man im Farbnegativ oder im Farbpositiv unternehmen. Allerdings muss man wissen, dass das Bleichbad, als ein Oxidationsmittel, auch eine Konservierungsfunktion erfüllt. Demzufolge sind bleichbadüberbrückte Negative nicht so lange haltbar wie normal entwickelte. Eine Bleichbadüberbrückung, falls der Look des Filmes einer solchen bedarf, wird daher eher in der Kopie, im Farbpositiv durchgeführt. 4. Gibt eine Überbrückung im Positiv nicht einen anderen Look als im Negativ?
Ja, auf jeden Fall. Im Positiv ist die Wirkung geringer, da weniger Silber drin ist, und auch der Kontrast wird prozentual weniger erhöht. 5. Was ist ein Cross-Processing?Ein Cross-Processing ist, wenn ein Filmmaterial nicht in seiner durch den Filmhersteller vorgeschriebenen, sondern in einer anderen Verarbeitungstechnologie entwickelt wird. Zum Beispiel: einen Umkehrfilm entwickelt man als Negativ. Das ist möglich, da eine Entwicklungsmaschine alles in dem Bereich ihrer Formatbedingungen aufnehmen kann. Solche Entwicklungen stellen jedoch für das Labor eine Spezialentwicklung dar, da das Fremdmaterial nicht zusammen mit "normalen" Aufträgen entwickelt wird. Für den Kunden bedarf es ausführlichen Wissens um die veränderten fotografischen Eigenschaften des Filmes, die durch das Cross-Processing entstehen. 6. Was sind sensitometrische Teste?
Die Sensitometrie ist die Messtechnik der Fotografie. Mit Hilfe von Spezialgeräten werden fotografische Parameter von Filmmaterialien gemessen. Sensitometrische Angaben geben Auskunft über die Lichtempfindlichkeit (in ASA-Einheiten), Kontrast und minimale Dichte eines Filmes. In der Praxis werden vor allem überlagerte Filme auf die aktuelle Qualität geprüft. In solchen Fällen kann man anhand der charakteristischen Kurven entscheiden, ob ein Film noch brauchbar ist oder nicht. Fachleute des Labors helfen Ihnen dabei. |
Negativschnitt | 1. Was und wie muss ich das Material für den Negativschnitt anliefern?
Sämtliches Material muss aktgetrennt sein. Aktlänge Bild/Bild:
Auf/Ab- und Überblendungen (16/24/32/48/64/96-Bilder). Blenden, die davon abweichen, müssen optisch (via Oxberry) über Intermediate oder digital hergestellt werden.
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Ton | 1. Was muss für einen Lichtton angeliefert werden?
Um ein Lichttonnegativ herzustellen, brauchen wir eine Tonmischung. Diese kann auf folgenden Trägern sein:
Um einen Dolby Stereoton einsetzen zu dürfen, muss man bei der Firma Dolby Laboratories, Inc. eine Lizenz für jedes Projekt erwerben. Die Gebühren dafür sind unterschiedlich. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem lokalen Dolby-Vertreter (www.dolby.com) auf. 5. Lichtton ohne Lizenz?
Für uncodierte Stereoaufzeichnungen auf DAT-Kassette kann das Labor bei der Überspielung eine nachträgliche Dolby Enkodierung einsetzen. Diese Technologie ist eine technische Notlösung, damit der Film in Kinos mit Dolby-Decoder gespielt werden kann, sie entspricht aber nicht einem echten Dolby-Encode! Bei der Übertragung auf Lichtton-Negativ haben wir keine Kontrolle über die Zuteilung der Tonspuren auf die Lautsprecher im Kino, deshalb muss man mit Qualitätseinschränkungen rechnen. Grundsätzlich können wir für die Qualität des Lichttons bei fehlender Dolby Lizenz keine Verantwortung übernehmen. 6. Was ist DTS?
DTS (Digital Theater System) ist eine Firma, die eine digitale Stereoton-Technologie weltweit eingeführt hat. Beim DTS-Digitalton wird die Toninformation auf einer CD-Scheibe getrennt von der Filmkopie geliefert und abgespielt. Der Synchronlauf von Bild und Ton wird durch einen auf dem Film befindlichen TimeCode gewährleistet. Bei der Lichttonüberspielung im Labor werden die TimeCode-Spur sowie die analoge SR-Spur aufs Tonnegativ aufgespielt. Zum DTS Digitalton bedarf es einer Lizenz von der Firma DTS (www.dts.com) für jedes Projekt. 7. Mit welcher Bildgeschwindigkeit laufen die Tongeräte?
Da die Überspielung vom Tonträger auf das Lichttonnegativ eine
Wir bearbeiten die computergenerierten Audiodateien mit Pro-Tools LE 7.4. Entsprechend können wir alle Audioformate auf Lichttonnegativ überspielen, die mit Pro-Tools kompatibel sind. Meistens sind dies .wav Dateien. Wichtig ist, dass die richtige Laufgeschwindigkeit des Programms gewährleistet ist. |
Blow Up | 1. Wenn ich Euch ein Super 16mm Negativ anliefere, das später auf 35mm aufgeblasen wird, in welcher Phase macht Ihr die Lichtbestimmung?
Die Lichbestimmung wird im 16mm-Format gemacht. Die so entstandenen Kopierparameter steuern die Kopierung an der Blow-Up-Kopiermaschine. Eventuelle Korrekturen werden dann später im 35mm-Format gemacht. 2. Was ist mit dem Lichtton beim Blow-Up?
Beim Blow-Up wird nur das Bild von 16mm auf 35mm aufgeblasen. Das Tonnegativ muss im 35mm-Format erstellt werden. 3. Was ist Cachebelichtung?
Der gewünschte Cache 1:1.66 oder 1:1.85 wird beim Blow-up Prozess aufbelichtet. |
Telecine | = Film auf Video Transfer 1. Was ist der Unterschied zwischen Video-Muster und Pre-Master Qualität?
Video-Muster dienen der Produktion während des Drehs zur Kontrolle ihres Materials (=dailies). In der Regel werden hier schöne, kontrastige Bilder angefordert.
KC/TC sind notwendig für den sicheren Negativschnitt. Keycode = Fussnummer auf dem verwendeten Filmmaterial. TimeCode = Zeitcode des Telecine Systems, der beim Offline Schnitt verwendet wird. 3. Welche Videoformate unterstützt ihr?
Beta SP, S/VHS, Digi Beta, DV-Cam, MiniDV, DVD-R, MPEG-IMX, Quicktime-Movie. 4. Was sind Rushes/Dailies?
Rushes/Dailies sind Film- und Videomuster auf S/16mm/35mm Filmpositiv oder Videoarbeitskopien auf folgende Formate:DV-Cam, Beta SP, DigiBeta. Parallele Ansichts-Kopien auf DVD-R, VHS oder Mini-DV können ebenfalls hergestellt werden; diese können allerdings nicht für den Offline-Schnitt verwendet werden. 5. Was bedeutet Ausmustern?
Das Ausmustern wird nach der Entwicklung und vor dem Telecine-Transfer vorgenommen. Dabei werden nach den Bildrapporten die Kopierer von den Nichtkopierern getrennt; nur die Kopierer werden dann auf Video transferiert. Dadurch können Kosten gespart werden, da sich die Videotransfer-Zeit dadurch massiv verringert. Es muss zu Beginn der Drehphase geklärt werden, ob ausgemustert wird oder nicht. 6. Was muss sonst noch für die Film-/Videomuster beachtet werden?
Kopierer/Nichtkopierer markieren bzw. definieren. Bei Filmmustern muss das Kopierwerk wissen, ob eine Lichtbestimmung vorzunehmen ist (eine Farbtafel ist dabei unumgänglich), oder ob "einlicht" kopiert werden soll. |
FAZ Transfer | 1. Welche Datenformate können für eine FAZ-Ausbelichtung angeliefert werden? Als Einzelbildsequenz: dpx, tif, bmp, sgi, tga, jpg, rgb, cin Auf Kassette: DigiBeta, DV-Cam Für weitere Informationen oder Formatmöglichkeiten (z.B. QuickTime) setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. (siehe auch Abschnitt 5) 2. Auf welchen Datenträgern kann die Anlieferung des Materials erfolgen?Sie können uns Daten auf DVD, HDD (Mac + PC mit Fire Wire-Anschluss) oder CD anliefern. 3. Was heißt eigentlich FAZ?FAZ steht für "Filmaufzeichnung" – wobei Video- oder digitale Daten auf Film belichtet werden. 4. Wie lange dauert die Ausbelichtung für einen Spielfilm von 90 Min.?Die Ausbelichtertechnologie ist heute noch sehr zeitaufwendig. Allein für die reine technische Verwirklichung gilt die Umrechnungsformel: Sehen Sie hier eine Zusammenfassung: Das Gerät: DEFINITY vom Hersteller Digital Film Systems Ltd. Dieser Ausbelichter arbeitet auf LCD-Basis. Datenformate: dpx, tif, bmp, sgi, tga, jpg, rgb, cin ab Datenträgern: DVD, HDD (MAC + PC), CD ab Kassette: DigiBeta, DV-Cam Dateibenennung:z.B.: ELTA00001.dpx Arbeitsname + eine fünfstellige Zahl (Bildnummer) + Punkt + Formatbezeichnung Erstellte Bildformate:
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Kinowerbespot | 1. Welche Formate der Kino-Werbespots sind in der Schweiz üblich?
Kinowerbespots werden im Format 1:1,85 erstellt. 2. Was ist ein Masterband? Was eine Kopie?
Ein Masterband ist digitale Information auf Kassette mit dem fertigen Werbespot drauf.
Ab 400 Stück ist es ratsam, ein Dupnegativ zu erstellen. Es kann bereits bei der FAZ Ausbelichtung (Video zu Film Transfer) ein zweites Negativ zur Sicherheit hergestellt werden. Alternativ kann man nachher ein Duppositiv/Dupnegativ machen.
Der maximale Leq(m)-Wert liegt bei 82 dBLeq(m) für Kinowerbespots und bei 85 dBLeq(m) für Trailer. |
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