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ARRI/SCHWARZFILM - FAQ

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Digitales Intermediate

1. Wofür steht 4:2:2 und 4:4:4?

4:2:2
Beschreibt das Verhältnis der Abtastfrequenzen bei der Analog/Digital-Wandlung des Luminanzsignals mit 13,5 MHz und der beiden Farbdifferenzsignale mit jeweils 6,75 MHz zu einem digitalen Komponentensignal. Das 4:2:2- System ist grundsätzlich der Standard des SDI- Signals. Durch die hohe Auflösung der Farbdifferenzsignale ist ein 4:2:2-Signal gegenüber einem 4:1:1 oder einem 4:2:0-Signal vollständig bearbeitungsfähig.

4:4:4
Beschreibt das Verhältnis der Abtastfrequenzen bei der Analog/Digital-Wandlung eines RGB-Signals mit jeweils 13,5 MHz. Ein solches Signal könnte z.B. von einem Filmabtaster zu einem Farbkorrektor übertragen werden.

2. Was bezeichnet man mit 8- bzw. 10-Bit-Quantisierung?

Anzahl der Helligkeitsstufen, die bei der Analog/Digital-Wandlung von Videosignalen verwendet werden. 8 Bit entsprechen 256 Helligkeitsstufen, 10 Bit entsprechen 1.024 Helligkeitsstufen. Die 8-Bit-Quantisierung wird von einigen digitalen Videobandformaten und digitalen Übertragungsstrecken verwendet.

3. Wo liegen die Vorteile des DI-Prozesses im Vergleich zu herkömmlichen Bearbeitungsmethoden (z.B. optischer Blow-up)?

  • Absolut sauberes Negativ durch digitale Retusche
  • Ein bildgenauer Negativschnitt ist nicht mehr nötig, da eine direkte Abtastung der Musterrollen auf einen Harddiscrecorder stattfindet
  • Umfassende und andersartige kreative Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich der Farbgebung des Films durch digitale Lichtbestimmung
  • Durch entsprechende Downkonvertierungen des hochauflösend digitalisierten Filmmaterials können sämtliche benötigten Videoformate (z.B. TV-Sendebänder in HD und SD, DVD-Verwertung etc.) erstellt werden
  • Nahtlose Trick- und Titelintegration
4. Wo liegen die Nachteile des DI-Prozesses im Vergleich zu traditioneller Postproduktion?

  • Die Postproduktion braucht mehr Zeit
  • Höhere Kosten
5. Worin besteht der Unterschied zwischen HD und 2K?

HD hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 = 16:9 (1:1,78) 8bit linear. HD ist eigentlich ein Fernsehformat und eignet sich nur beschränkt für Digitales Intermediate.
Ein im gleichen Seitenverhältnis in 2K digitalisiertes 35mm Filmbild entspricht einer Auflösung von 2.048 x 1.150 10bit logarythmisch und eignet sich wie auch 4K 4.096 x 2.301 10bit logarythmisch für ein Kino Digital Intermediate.

6. Welche Möglichkeiten der Datenarchivierung gibt es?

Mit der Fertigstellung des Digital Intermediates erhalten Sie ein ausbelichtetes, neues Negativ. Das originale Kameranegativ bleibt ebenso erhalten. Die Daten können auf externen Festplatten oder einem RAID-System gesichert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im Rahmen des HD-TV-Masterings eine HDCam zu erstellen.

Grafik für weiterführenden Link Workflow Digitales Intermediate (PDF)

   

Negativentwicklung

1. Was kann alles bei euch entwickelt werden?

Wir entwickeln S/W- und Farbfilme Negativ und Positiv in den Formaten 35mm und 16mm. Wir können keine Umkehrfilme, Super 8mm Filme und Filme der Stehbildfotografie verarbeiten.

2. Was zählt als Spezialentwicklung?

Spezialentwicklungen sind solche Filmentwicklungen, die eine Veränderung der Standard-Entwicklungstechnologie und/oder des Betriebes der Entwicklungsmaschine bedürfen. Zum Beispiel: forcierte oder deforcierte Entwicklung (pushing oder pulling), Bleichbadüberbrückung, Cross-Processing. Bei solchen Wünschen muss das Labor entweder die Entwicklungsmaschine umbauen oder die Bearbeitungsparameter verändern, sodass Spezialaufträge einen zusätzlichen Aufwand darstellen und erst in den Randzeiten verarbeitet werden können. Deshalb gibt es auch einen Aufpreis für Spezialentwicklung.

3. Was ist eine Bleichbadüberbrückung und was bringt das?

In der ersten Phase der Farbfilmentwicklung entsteht ein Silberbild in allen fotografischen Schichten des Filmes. Kurz danach bilden sich die Farbstoffe im Entwickler. Das Silberbild wird nicht mehr gebraucht, es muss aus dem Farbfilm entfernt werden. Das erfolgt chemisch im Bleichbad. Falls man das Bleichbad in der Bäderreihenfolge überbrückt, dann wird das Silberbild im Film bleiben. Die Folge ist, dass das Bild nicht mehr bunt ist, man hat mehr Korn drin und auch der Kontrast wird stärker. Eine Bleichbadüberbrückung kann man im Farbnegativ oder im Farbpositiv unternehmen. Allerdings muss man wissen, dass das Bleichbad, als ein Oxidationsmittel, auch eine Konservierungsfunktion erfüllt. Demzufolge sind bleichbadüberbrückte Negative nicht so lange haltbar wie normal entwickelte. Eine Bleichbadüberbrückung, falls der Look des Filmes einer solchen bedarf, wird daher eher in der Kopie, im Farbpositiv durchgeführt.

4. Gibt eine Überbrückung im Positiv nicht einen anderen Look als im Negativ?

Ja, auf jeden Fall. Im Positiv ist die Wirkung geringer, da weniger Silber drin ist, und auch der Kontrast wird prozentual weniger erhöht.

5. Was ist ein Cross-Processing?

Ein Cross-Processing ist, wenn ein Filmmaterial nicht in seiner durch den Filmhersteller vorgeschriebenen, sondern in einer anderen Verarbeitungstechnologie entwickelt wird. Zum Beispiel: einen Umkehrfilm entwickelt man als Negativ. Das ist möglich, da eine Entwicklungsmaschine alles in dem Bereich ihrer Formatbedingungen aufnehmen kann. Solche Entwicklungen stellen jedoch für das Labor eine Spezialentwicklung dar, da das Fremdmaterial nicht zusammen mit "normalen" Aufträgen entwickelt wird. Für den Kunden bedarf es ausführlichen Wissens um die veränderten fotografischen Eigenschaften des Filmes, die durch das Cross-Processing entstehen.

6. Was sind sensitometrische Teste?

Die Sensitometrie ist die Messtechnik der Fotografie. Mit Hilfe von Spezialgeräten werden fotografische Parameter von Filmmaterialien gemessen. Sensitometrische Angaben geben Auskunft über die Lichtempfindlichkeit (in ASA-Einheiten), Kontrast und minimale Dichte eines Filmes. In der Praxis werden vor allem überlagerte Filme auf die aktuelle Qualität geprüft. In solchen Fällen kann man anhand der charakteristischen Kurven entscheiden, ob ein Film noch brauchbar ist oder nicht. Fachleute des Labors helfen Ihnen dabei.

   

Negativschnitt

1. Was und wie muss ich das Material für den Negativschnitt anliefern?

Sämtliches Material muss aktgetrennt sein. Aktlänge Bild/Bild:
Bei 25 Bilder/Sek. Maximal 20 Min. 30 Sek.
Bei 24 Bilder/Sek. Maximal 21 Min. 15 Sek.
Es soll eine VHS bei Schnitt in Berlin, ansonsten Beta SP oder DV Cam mit Keykode/Timecode im Bild und eine EDL Liste CMX 3600 oder bereits erstellte Cut- und Pull Liste angeliefert werden. Die Formatfrage soll geklärt sein, diese Angabe brauchen wir unbedingt. Genauere Vorgaben siehe PDF-Datenblatt.

2. Welches sind die Kopierwerksblenden?

Auf/Ab- und Überblendungen (16/24/32/48/64/96-Bilder). Blenden, die davon abweichen, müssen optisch (via Oxberry) über Intermediate oder digital hergestellt werden.

Grafik für weiterführenden Link Informationen zum Negativschnitt in Berlin (PDF)

Grafik für weiterführenden Link Informationen zum Negativschnitt in Bern (PDF)

   

Ton

1. Was muss für einen Lichtton angeliefert werden?

Um ein Lichttonnegativ herzustellen, brauchen wir eine Tonmischung. Diese kann auf folgenden Trägern sein:
DAT-Kassette oder MOD.
Auf der DAT-Kassette soll eine Mono oder Dolby-SR Mischung aufgezeichnet sein. Ein MOD ist immer der Tonträger einer Dolby-SRD Mischung für Digitalton.

2. Welche Angaben braucht das Labor für die Herstellung eines Lichttonnegativs?

  • Ist Ihr Ton Mono oder Dolby Stereo SR?
  • Mit welcher Laufgeschwindigkeit (24 B/s oder 25 B/s) wird Ihr Film laufen? (siehe auch Abschnitt 7)
  • Wie (Tel., E-Mail) können die Tontechniker des Labors und der Produktion bei Fragen miteinander kommunizieren?
3. Was muss auf der DAT-Kassette neben dem Programm noch aufgezeichnet sein?

  • Referenzton: mono 1 kHz -14 dB = 100%, 0 dB
  • Dolby Stereo SR, Encode (SVA)
  • Dolby Level 1 kHz — 20dBfs auf DAT = -6dB analog, 50% Modulation
  • Dolby Noise SR Rauschen
  • Überlappung an jedem Aktende
4. Dolby Lizenz - wo kriegt man sie?

Um einen Dolby Stereoton einsetzen zu dürfen, muss man bei der Firma Dolby Laboratories, Inc. eine Lizenz für jedes Projekt erwerben. Die Gebühren dafür sind unterschiedlich. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem lokalen Dolby-Vertreter (www.dolby.com) auf.

5. Lichtton ohne Lizenz?

Für uncodierte Stereoaufzeichnungen auf DAT-Kassette kann das Labor bei der Überspielung eine nachträgliche Dolby Enkodierung einsetzen. Diese Technologie ist eine technische Notlösung, damit der Film in Kinos mit Dolby-Decoder gespielt werden kann, sie entspricht aber nicht einem echten Dolby-Encode! Bei der Übertragung auf Lichtton-Negativ haben wir keine Kontrolle über die Zuteilung der Tonspuren auf die Lautsprecher im Kino, deshalb muss man mit Qualitätseinschränkungen rechnen. Grundsätzlich können wir für die Qualität des Lichttons bei fehlender Dolby Lizenz keine Verantwortung übernehmen.

6. Was ist DTS?

DTS (Digital Theater System) ist eine Firma, die eine digitale Stereoton-Technologie weltweit eingeführt hat. Beim DTS-Digitalton wird die Toninformation auf einer CD-Scheibe getrennt von der Filmkopie geliefert und abgespielt. Der Synchronlauf von Bild und Ton wird durch einen auf dem Film befindlichen TimeCode gewährleistet. Bei der Lichttonüberspielung im Labor werden die TimeCode-Spur sowie die analoge SR-Spur aufs Tonnegativ aufgespielt. Zum DTS Digitalton bedarf es einer Lizenz von der Firma DTS (www.dts.com) für jedes Projekt.

7. Mit welcher Bildgeschwindigkeit laufen die Tongeräte?

Da die Überspielung vom Tonträger auf das Lichttonnegativ eine
1 zu 1 Übertragung darstellt, spielt die Laufgeschwindigkeit der Geräte keine Rolle. Viel wichtiger ist, wie das Programm aufgezeichnet wurde. Eine 24 BpS (Bilder pro Sekunde) Aufzeichnung wird auch auf dem Lichttonnegativ mit 24 Bilder pro Sekunde laufen. Bei Dolby SR Tonmischungen auf DAT Kassetten besteht jedoch die Möglichkeit, die Überspielung von 25 BpS auf 24 BpS um 4,167% zu verlangsamen. Wegen dieser Tatsache ist es zwingend nötig, jeden Auftrag eindeutig auf die Laufgeschwindigkeit zu kennzeichnen.

8. Wie geht es mit Ton-Dateien, die am Computer bearbeitet wurden?

Wir bearbeiten die computergenerierten Audiodateien mit Pro-Tools LE 7.4. Entsprechend können wir alle Audioformate auf Lichttonnegativ überspielen, die mit Pro-Tools kompatibel sind. Meistens sind dies .wav Dateien. Wichtig ist, dass die richtige Laufgeschwindigkeit des Programms gewährleistet ist.
Da die LLK3 Lichttonkamera bei einer fixen Laufgeschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde arbeitet, können 24 B/s Programme eins zu eins überspielt werden.
Dateien von Programmen mit 25 Bildern/Sekunde müssen gedehnt werden (= pitch shift). Ein Pitch Shifting kann am besten das Studio durchführen, das die Tonmischung macht.
Lassen Sie sich bitte durch unsere Techniker beraten.

   

Blow Up

1. Wenn ich Euch ein Super 16mm Negativ anliefere, das später auf 35mm aufgeblasen wird, in welcher Phase macht Ihr die Lichtbestimmung?

Die Lichbestimmung wird im 16mm-Format gemacht. Die so entstandenen Kopierparameter steuern die Kopierung an der Blow-Up-Kopiermaschine. Eventuelle Korrekturen werden dann später im 35mm-Format gemacht.

2. Was ist mit dem Lichtton beim Blow-Up?

Beim Blow-Up wird nur das Bild von 16mm auf 35mm aufgeblasen. Das Tonnegativ muss im 35mm-Format erstellt werden.

3. Was ist Cachebelichtung?

Der gewünschte Cache 1:1.66 oder 1:1.85 wird beim Blow-up Prozess aufbelichtet.

   

Telecine

= Film auf Video Transfer

1. Was ist der Unterschied zwischen Video-Muster und Pre-Master Qualität?

Video-Muster dienen der Produktion während des Drehs zur Kontrolle ihres Materials (=dailies). In der Regel werden hier schöne, kontrastige Bilder angefordert.
Ein Film auf Video Transfer in Pre-Master Qualität ist z.B. dann sinnvoll, wenn ein Negativschnitt nicht nötig ist und man das Projekt komplett auf der Videoschiene weiterverarbeiten will. Bei der Abtastung wird hauptsächlich auf technische Werte geachtet (Schwarz/Weißsignal, Farbsättigung etc.). Das entstehende Bild ist eher kontrastarm und erweckt oftmals einen "flauen" Eindruck. So wird allerdings gewährleistet, dass man bei der anschließenden Masterlichtbestimmung, die im Beisein des Kunden realisiert wird, das Optimum aus dem Material herausholen kann.
Selbstverständlich können wir Ihnen bei der Pre-Master Abtastung für einen geringen Aufpreis eine parallele DV-Cam oder Beta SP für den Schnitt ausspielen, die bei Bedarf ratiokonvertiert wird sowie kontrast- und farbreicher gestaltet werden kann.

2. Wieso braucht man den Keycode/TimeCode im Bild?

KC/TC sind notwendig für den sicheren Negativschnitt. Keycode = Fussnummer auf dem verwendeten Filmmaterial. TimeCode = Zeitcode des Telecine Systems, der beim Offline Schnitt verwendet wird.

3. Welche Videoformate unterstützt ihr?

Beta SP, S/VHS, Digi Beta, DV-Cam, MiniDV, DVD-R, MPEG-IMX, Quicktime-Movie.

4. Was sind Rushes/Dailies?

Rushes/Dailies sind Film- und Videomuster auf S/16mm/35mm Filmpositiv oder Videoarbeitskopien auf folgende Formate:DV-Cam, Beta SP, DigiBeta. Parallele Ansichts-Kopien auf DVD-R, VHS oder Mini-DV können ebenfalls hergestellt werden; diese können allerdings nicht für den Offline-Schnitt verwendet werden.

5. Was bedeutet Ausmustern?

Das Ausmustern wird nach der Entwicklung und vor dem Telecine-Transfer vorgenommen. Dabei werden nach den Bildrapporten die Kopierer von den Nichtkopierern getrennt; nur die Kopierer werden dann auf Video transferiert. Dadurch können Kosten gespart werden, da sich die Videotransfer-Zeit dadurch massiv verringert. Es muss zu Beginn der Drehphase geklärt werden, ob ausgemustert wird oder nicht.

6. Was muss sonst noch für die Film-/Videomuster beachtet werden?

Kopierer/Nichtkopierer markieren bzw. definieren. Bei Filmmustern muss das Kopierwerk wissen, ob eine Lichtbestimmung vorzunehmen ist (eine Farbtafel ist dabei unumgänglich), oder ob "einlicht" kopiert werden soll.

   

FAZ Transfer

1. Welche Datenformate können für eine FAZ-Ausbelichtung angeliefert werden?

Als Einzelbildsequenz: dpx, tif, bmp, sgi, tga, jpg, rgb, cin

Auf Kassette: DigiBeta, DV-Cam

Für weitere Informationen oder Formatmöglichkeiten (z.B. QuickTime) setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. (siehe auch Abschnitt 5)

2. Auf welchen Datenträgern kann die Anlieferung des Materials erfolgen?

Sie können uns Daten auf DVD, HDD (Mac + PC mit Fire Wire-Anschluss) oder CD anliefern.

3. Was heißt eigentlich FAZ?

FAZ steht für "Filmaufzeichnung" – wobei Video- oder digitale Daten auf Film belichtet werden.

4. Wie lange dauert die Ausbelichtung für einen Spielfilm von 90 Min.?

Die Ausbelichtertechnologie ist heute noch sehr zeitaufwendig. Allein für die reine technische Verwirklichung gilt die Umrechnungsformel:
so viele Abspielminuten, so viele Ausbelichterstunden. Also für einen 90-minütigen Spielfilm braucht die Maschine 90 Stunden. Dazu kommt noch etliche Zeit zur Organisation und Logistik.

5. Spezifikationen zur FAZ

Sehen Sie hier eine Zusammenfassung:

Das Gerät: DEFINITY vom Hersteller Digital Film Systems Ltd. Dieser Ausbelichter arbeitet auf LCD-Basis.

Datenformate: dpx, tif, bmp, sgi, tga, jpg, rgb, cin

ab Datenträgern: DVD, HDD (MAC + PC), CD

ab Kassette: DigiBeta, DV-Cam

Dateibenennung:z.B.: ELTA00001.dpx Arbeitsname + eine fünfstellige Zahl (Bildnummer) + Punkt + Formatbezeichnung

Erstellte Bildformate:

  • 1:1,18 (Cinemascope)
  • 1:1,37
  • 1:1,66
  • 1:1,85
  • 1:1,78

   

Kinowerbespot

1. Welche Formate der Kino-Werbespots sind in der Schweiz üblich?

Kinowerbespots werden im Format 1:1,85 erstellt.

2. Was ist ein Masterband? Was eine Kopie?

Ein Masterband ist digitale Information auf Kassette mit dem fertigen Werbespot drauf.
Bei einer Kopie wird zuerst vom Ausgangs-Videoband durch Filmtransfer (FAZ) ein 35mm Filmnegativ, dann davon eine 35mm Filmkopie zum Projizieren hergestellt.

3. Ab wievielen Spotkopien braucht es ein Sicherheitsnegativ?

Ab 400 Stück ist es ratsam, ein Dupnegativ zu erstellen. Es kann bereits bei der FAZ Ausbelichtung (Video zu Film Transfer) ein zweites Negativ zur Sicherheit hergestellt werden. Alternativ kann man nachher ein Duppositiv/Dupnegativ machen.
Ein Sicherheitsnegativ ist etwas teurer – dafür besser in der Qualität.

4. Wie hoch ist die Lautstärke in den Schweizer Kinos (von Cinecom) vorgegeben?

Der maximale Leq(m)-Wert liegt bei 82 dBLeq(m) für Kinowerbespots und bei 85 dBLeq(m) für Trailer.

   

Bildformate

Tabellen Bildformate

Grafik für weiterführenden Link 16mm/35mm (PDF)
Grafik für weiterführenden Link Film-Scanning 2k (PDF)
Grafik für weiterführenden Link Film-Scanning 4k (PDF)
Grafik für weiterführenden Link TV Formate (PDF)
Grafik für weiterführenden Link Digitale Bandformate (PDF)
Grafik für weiterführenden Link Filmformate (PDF)
Grafik für weiterführenden Link Übertragung in TV 4:3, 16:9 (PDF)
Grafik für weiterführenden Link Bildschirmformate (PDF)
Grafik für weiterführenden Link Film in TV 16:9 (PDF)

   
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